"Life is art enough" Ausspruch eines Kasseler Künstlerkollegen. Eine unglaubliche Kiste, auf deren Inhalt man eigentlich nur aufmerksam zu machen braucht.
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Genau das meine ich: "Guck mal - da!" |
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| Mein Ding ist die Wäsche auf der Leine, die Leute zum Trocknen
aufgehängt haben. Seit 1990 fotografiere ich solche Situationen, wo immer ich sie finde: "Guck mal- da!" zu mir selber gesagt, mittlerweile mehrere hundert mal - Diakästen voll -eine heimliche Liebe. Aus dieser Serie von Wäschebildem habe ich einige herausgesucht, die mir zur Realisierung des Konzeptes "Pseudorealitäten" geeignet schienen.
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Aus der Reihe PSEUDOREALITÄTEN: Wäscheinstallation in einer Ausstellung in Leipzig (Foto 7) nach einer Situation auf Kreta (Foto 6) |
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| Der Gedanke ist einfach: Ausgehend vom Dia, die dort abgebildete Realität unter Verwendung möglichst ähnlicher Gegenstände in eine rekonstruierte künstliche Realität im Maßstab 1:1 zu übersetzen.Es entsteht eine Rauminstallation, die in allen Teilen, die mir wesentlich erscheinen, der zufällig auf dem Dia abgebildeten Scene entspricht. Die angestrebte Ähnlichkeit zwischen dem Gegenstand der abgebildeten und der rekonstruierten Realität entsteht durch Suchen, bis das Ding gefunden ist, nicht durch Bearbeiten, bis ein unähnliches Ding ähnlich geworden ist.Meine künstlerische Tätigkeit liegt seit einiger Zeit im Einkaufen: In Billigläden, Kaufhäusern, auf Flohmärkten oder auch Baumärkten (siehe Gartenzaun). Dabei ist mir Einkaufen immer ein Greuel gewesen.In der ersten Fassung meines Textes tauchte jetzt der Begriff "Emanzipation" auf (nicht meiner, sondern der der armen Sachen im Geiste) - den lasse ich jetzt weg. |
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| Was ich will: Die Wäsche-Installation der Frau X zum Beispiel ins Museum bringen und dann zu sagen -"Guck mal - da!" |
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